I. Kritische Sicherheitsvorbereitungen
Vor Beginn jeglicher Arbeiten ist die Einhaltung der Sicherheitsprotokolle zwingend erforderlich.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA):Bediener müssen zertifizierte Kleidung tragenisolierendes Schuhwerk, hitzebeständige Handschuhe,UndUV-Schutzbrille/Gesichtsschutzzum Schutz vor hochfrequenter Strahlung und thermischen Gefahren.
Betriebsumgebung:Stellen Sie sicher, dass der Arbeitsbereich gut-belüftet und frei von brennbaren Materialien ist. Überprüfen Sie, ob die Ausrüstung vorhanden istzuverlässig geerdet(Erdungswiderstand < 4Ω).
Systemprüfung:Bestätigen Sie, dass das Kühlsystem (Wasserpumpe, Wasserstände und Durchflussrate) funktioniert. Überprüfen Sie die Gas- und Stromanschlüsse und stellen Sie sicher, dass die Verbindungen der Induktionsspule dicht und leckagefrei sind.
Notfallprotokoll:Suchen und testen Sie dieNot-Aus-Taste (E-Stopp).. Stellen Sie sicher, dass es frei und vollständig reaktionsfähig ist.
II. Startsequenz der Ausrüstung
Dienstprogramme:Schließen Sie die Luftversorgung und die 220-V-/380-V-Stromquelle an. Überprüfen Sie die Erdungsverbindung erneut.
Induktionsaufbau:Schließen Sie die Induktionsspule an und ziehen Sie die Anschlüsse fest an, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern.
Einschalten:Schalten Sie das einHauptschalter→ Aktivieren Sie dieHochfrequenzgenerator.-→ Starten Sie dieKühlwasserpumpe/Lüfter.
Selbst-Diagnose:Überwachen Sie das Bedienfeld auf etwaige Alarme. Stellen Sie sicher, dass alle Kontrollleuchten normal sind und der Kühlkreislauf ordnungsgemäß verläuft.
III. Kalibrierung von Formen und Werkstücken
Anwendbar sowohl für Kunststoff- als auch für Metallschweißkonfigurationen.
Manueller Modus:Schalten Sie das System umManueller/Einstellungsmodus.
Ausrichtung:Legen Sie das Werkstück in die untere Form und senken Sie die obere Form vorsichtig darauf ab.
Einstellung:Verwenden Sie die „Jog“-Funktion, um die Form abzusenken, und stellen Sie dann Höhe und Druck ein. Kalibrieren Sie die horizontalen Nivellierschrauben, um einen bündigen Kontakt zwischen der Form und dem Werkstück sicherzustellen.
Verriegelung:Sichern Sie die obere Form und die Griffe und ziehen Sie die Form dann mit der „Jog Up“-Funktion zurück.
IV. Intelligente Parameterkonfiguration
Passen Sie die Einstellungen je nach Materialbedarf über den Touchscreen oder das Bedienfeld an.
Kernkennzahlen:Stellen Sie die einVerzögerungszeit, Heizzeit, Leistungsintensität, Verweil-/Kühlzeit,UndRückzugszeit.
Die „Slow Start“-Regel:Beginnen Sie bei der Ersteinrichtung mit der Stromversorgung30%–50%und schrittweise erhöhen.
Materiallogik:
Dünnwandige/kleine Teile: Hohe Frequenz, kurze Zykluszeit.
Dickwandige/große Teile: Mittlere Frequenz, längere Zykluszeit.
V. Der Schweißzyklus (Bedienung)
Automatikmodus:Schalten Sie das Gerät umAuto-Modus.
Einleitung:Laden Sie das Werkstück und drücken Sie die TasteStart-Taste(oder nutzen Sie das Fußpedal).
Zyklusabschluss:Die Maschine führt automatisch Folgendes aus:Verzögerung → Heizen → Kühlen (Verweilen) → Rückzug.
Qualitätsprüfung:Entfernen Sie das Werkstück und überprüfen Sie die Schweißnahtintegrität. Feinabstimmung-Parameter (Zeit/Leistung) bei Bedarf.
VI. Verfahren zum sicheren Herunterfahren
Halt:Stoppen Sie alle mechanischen Bewegungen und schalten Sie das System wieder aufManueller Modus.
Ausschalten:Deaktivieren Sie zuerst den Hochfrequenzgenerator und anschließend die Hauptstromversorgung.
Spulenschutz: KRITISCH:Lassen Sie das Kühlsystem noch eine Weile weiterlaufen5–10 Minutenbevor Sie es ausschalten. Dadurch wird verhindert, dass Restwärme die Induktionsspule beschädigt.
Wartung:Reinigen Sie die Werkbank und ordnen Sie die Spulen und Formen für die nächste Schicht.
VII. Fehlerbehebung und Profi-Tipps
| Ausgabe | Mögliche Ursache | Lösung |
| Schwache Schweißnaht / Keine Verschmelzung | Unzureichende Leistung/Zeit; Falscher Spulenabstand. | Erhöhen Sie die Leistung; Spule anpassen5–8 mmLücke; saubere Werkstückoberflächen. |
| Über-Brennen/Sengen | Übermäßige Leistung oder Heizzyklus. | Leistungsintensität oder Aufheizzeit reduzieren; Kühlfluss prüfen. |
| Systemalarm | Überlast; Kurzschluss; Kühlungsfehler. | Sofort abschalten; auf Wasserlecks oder Metallkontakt prüfen; zurücksetzen. |
Expertenhinweis:
NIEMALSSchalten Sie die Heizung über einen längeren Zeitraum hinweg im Leerzustand ein.
Halten Sie einen genauen Abstand von ein5–8 mmzwischen der Induktionsspule und dem Werkstück für eine optimale Energieübertragung.





